2023-08-02 - noch einmal Tallinn

Auch wenn die Betten etwas schmal waren, wir haben gut darinnen geschlafen. Wir packten wieder alles zusammen, um uns für die Abreise vorzubereiten. Bevor wir jedoch das Zimmer räumten, ging es zum Frühstück. Und das war eine Wucht. Ob Speck, heiße Würstel, Eier in jeder Form, Aufschnitt, Lachs, verschiede Kuchen und alles was rundherum noch dazugehört. Ein guter Beginn des Tages.



Um Punkt 09:00 fuhren wir mit unserem Bus in die den Bezirk 'Kadriorg' (Katherinenthal - nach der russischen Zarin). Dort wanderten wir durch den Park zum ehemaligen 'Schloss Katharinenthal', das nun als Kunstmuseum dient. Zuerst bestaunten wir die Vorderansicht. Da das Schloss in einen Hang hinein gebaut ist, sieht man in der Frontansicht drei Geschoße.



Wir stiegen ein paar Stufen hoch und landeten in einem wunderschönen Blumengarten der die Rückseite des Schlosses ziert. Hier sieht man von dem Gebäude, bedingt durch die Hanglage nur zwei Ebenen.



Weiter ging es mit dem Bus an den Ostseestrand kurz vor Tallinn, damit wir von dort einen schönen Blick auf die Stadt werfen können. Leider war die Sicht überhaupt nicht gut und wir konnten die Stadt und die gerade einlaufende Fähre, sowie ein Kreuzfahrtschiff nur schemenhaft sehen.




Die Fahrt ging wieder hinauf zum Domberg, wo wir der Stadtmauer entlang in die Altstadt hinunterwanderten.




In der Altstadt wanderten wir wieder, von einem heftigen Platzregen zu einer zwanzigminütigen Pause gezwungen, ein wenig herum. Nun war es bereits 13:00 und es war Zeit Tallinn zu verlassen und nach Tartu weiter zu fahren.




Die estnische Sprache ist mit der Finnischen eng verwandt und beide können sich gegenseitig ohne Probleme verstehen. Allerdings gibt es im Estnischen auch viele deutsche Worte. So begrüßt man sich hier, wie auch in Österreich verständlich, mit einem 'Tere', das von 'Habe die Ehre' abgeleitet ist. Da die estnische Sprache keine, die Deutsche jedoch viele Zischlaute hat, werden diese im Estnischen einfach weggelassen. So wird auf 'Schloss' ein 'Loss' und aus 'Schnaps' wird 'Naps'.




2023-08-01 - Altstadt von Tallinn

Schon etwas vor 16:00 saßen alle Teilnehmer im Bus und wir konnten pünktlich starten. Mit dem Bus ging es nur ein paar Minuten bis wir an den Rand der Domberges kamen. Dann wurden wir guten zwei Stunden durch die Altstadt geführt. Hatte es bei unserer Abfahrt noch heftig geregnet, so hörte der Regen, kaum dass wir unsere Tour begonnen hatten, auf und es klarte etwas auf und war angenehm warm.

Beim Domberg sahen wir zuerst die Stadtmauer mit dem Wehrturm genannt 'Langer Hermann'. 



Ein Stück dem Berg hinauf kamen wir zur 'Alexander Newski Kathedrale' mit ihren verspielten Zwiebeltürmen und der prunkvollen Innenausstattung.    



Von der Stadtmauer hat man einen schönen Überblick über die Stadt.



Wohin man auch geht, immer und überall trifft man auf kleine, romantisch schöne Gassen.



Aber erst die schönen Häuser aus dem Mittelalter geben der Altstadt ihren Charm und Glanz.



Der Rathausplatz lädt zum geselligen Beisammensein ein. Das machen hier am Wochenende viele Finnen, welche die für sie billigen Preise für so manchen Alkoholexzess nutzen.



Aber auch der Ukrainekrieg ist hier zu spüren. Das schöne Haus der russischen Botschaft ist mit entsprechenden Spruchbändern verziert.



Das alles und noch viel mehr sahen wir auf unserem Spaziergang. Da wir auch schon entsprechend hungrig waren, kam uns das anschließende Abendessen gerade recht. Das Einheitsmenü aus Kürbissuppe, gegrillter Hühnerbrust mit Karottenpüree, sowie Mascarponecreme schmeckte allen.




Danach wurden wir mit dem Bus wieder zurück ins Hotel gebracht und freuten uns schon auf unsere Betten.

Unsere heutige Tour durch Tallinn.






2023-08-01 - Flug von Wien über Frankfurt nach Tallinn

Um 2:30 läutete uns der Wecker aus dem Schlaf. Langsam erwachten unsere Lebensgeister und so schafften wir es, dass wir um 3:28 voll adjustiert mitten in der Pilzgasse standen. 

Auf der Straße deshalb, da wir auf unser Flughafentaxi warteten. Aber nicht lange. Kaum waren wir auf der Straße war auch schon das Taxi punkt 3:30 da. Und 20 Minuten später stiegen wir schon wieder am Flughafen aus.

Wir reisen nur mit Handgepäck (je ein kleiner Koffer und ein Rucksack), weshalb wir nicht zum Check-In mussten. Zu dieser frühen Stunde war auch niemand beim Securitycheck angestellt, sodass wir auch dieses Hindernis, obwohl Franz extra noch die Schuhe ausziehen musste, in Rekordzeit überwanden.

Jetzt aber schnell zur Lounge die in wenigen Minuten (um 4:30) öffnet. So steht es zumindest auf der Homepage des Flughafens. In Wirklichkeit sperrt sie allerdings erst um 5:00 auf. So spät in die Lounge zu gehen, hätte sich aber nicht ausgezahlt, sodass wir gleich zum Gate gingen und dort bis zum Boarding dahindösten.

Erfreulich war nur, dass wir einen schönen Sonnenaufgang sahen und wieder frühzeitig in die Maschine konnten.



Der Flug war ruhig, außer einer kleinen Streiterei zwischen zwei Passagieren um einen Platz für den Koffer im Gepäckfach. Während des Fluges verwöhnte uns die AUA mit einem exzellenten Frühstück (Wasser und Schokolade).




Vom Ankunftsgate bis zum Abfluggate in Frankfurt waren es nur ein paar Meter und dort hatten wir wieder zwei Stunden Zeit um auf den Weiterflug zu warten. Endlich konnten wir in das Flugzeug und warteten auf den Start. Der verzögerte sich allerdings um eine gute Stunde. Wegen Personalknappheit am Flughafen Frankfurt, war kein Lademeister anwesend. Unser Kapitän hatte daher die Wahl, pünktlich ohne Gepäck oder mit einer Stunde Verspätung  mit Gepäck abzufliegen. Zur Freude aller Passagiere die mit Aufgabegepäck unterwegs waren, entschied sich der Kapitän für die zweite Variante.

Auch dieser Flug war ruhig und wir erhielten das gleich Bordmenü wie bei der AUA. Wasser und Schoko. Von der Verspätung hatten wir einiges aufgeholt und so schwebten wir nur 25 Minuten zu späten in Tallinn ein.




In der Ankunftshalle wartete schon unsere Reiseleiterin Virginija. Es dauerte jedoch eine gute halbe Stunde bis alle 25 Gruppenmitglieder ihre Koffer erhielten und sich um die Reiseleiterin scharten. Nun ging es hinaus zum Bus der uns zu unserem Radisson-Hotel brachte. Kaum waren wir im Hotel begann es schon zu regnen. Wir konnten uns noch in den zwar kleinem, aber schönen Zimmer noch etwas ausruhen, bevor wir zur Stadtbesichtigung von Tallinn aufbrachen.






Flugroute von Frankfurt nach Tallinn:



Flugroute von Wien nach Frankfurt: